Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) –
MAP-CMD-Behandlung in Zürich

Wenn Kiefer, Zähne und Kaumuskulatur nicht mehr im gewohnten Zusammenspiel arbeiten, zeigt sich das oft durch Verspannungen, Geräusche oder ein ungewohntes Gefühl beim Kauen. Bei Verdacht auf eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) gehen wir mit unserer CMD-Behandlung den Ursachen gezielt auf den Grund – und bringen das Zusammenspiel im Mundraum Schritt für Schritt wieder ins Gleichgewicht.

Zähneknirschen hinterlässt Spuren

Zähneknirschen oder -pressen passiert häufig unbewusst – und gerade nachts oft, ohne dass man es selbst bemerkt. Für die Zähne bedeutet das trotzdem eine Belastung: Mit der Zeit können sie sich abnutzen, empfindlicher werden oder kleine Schäden davontragen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick, wenn morgens Beschwerden auftreten oder sich Veränderungen an den Zähnen zeigen.

Damit Zähne weniger Druck aushalten müssen

Eine individuell angepasste Knirschschiene schafft nachts eine schützende Barriere zwischen den Zahnreihen. So verhindert sie den direkten Kontakt beim Knirschen oder Pressen und schützt die Zähne vor weiterer Belastung. Gleichzeitig kann sie dazu beitragen, Kiefergelenk und Kaumuskulatur zu entlasten. Welche Unterstützung sinnvoll ist, richtet sich danach, woher die Beschwerden kommen und wie sie sich bemerkbar machen.

FAQ – alles rund um Craniomandibuläre Dysfunktion

CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) bezeichnet eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Biss. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, können unterschiedliche Beschwerden entstehen, die oft auch über den Kiefer hinausreichen.
Typische CMD-Symptome sind Kieferschmerzen, Verspannungen der Kaumuskulatur, Knacken im Kiefergelenk, Kopf- oder Nackenschmerzen sowie Zähneknirschen oder -pressen. Auch Beschwerden wie Tinnitus, Schwindel oder ein eingeschränktes Öffnen des Mundes können damit zusammenhängen.
Die Ursachen sind meist vielfältig. Häufig spielen Zahnfehlstellungen, ein unausgewogener Biss oder Zähneknirschen bzw. -pressen eine Rolle. Auch Stress und innere Anspannung können die Kaumuskulatur stark belasten und Beschwerden auslösen oder verstärken.
In unserer Praxis in Zürich nehmen wir uns Zeit für eine gründliche Analyse: Wir sprechen mit Ihnen über Ihre Beschwerden und prüfen Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Bissfunktion sorgfältig. Bei Bedarf führen wir zusätzliche Untersuchungen durch, um die Ursachen klar einzugrenzen.
Unter Bruxismus versteht man Zähneknirschen oder -pressen sowie das Anspannen der Kaumuskulatur ohne Zahnkontakt. Dabei werden die Zähne häufig nachts im Schlaf unbewusst aufeinandergepresst oder -gerieben, was Zähne, Muskulatur und Kiefergelenk belastet.
Morgendliche Kieferschmerzen, verspannte Kaumuskulatur oder empfindliche Zähne können auf nächtliches Zähneknirschen oder -pressen hinweisen.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Häufig kommen individuell angepasste Knirscherschienen zum Einsatz, um das Kiefergelenk zu entlasten und die Zähne zu schützen. Ergänzend können Physiotherapie oder Entspannungsmethoden sinnvoll sein. In bestimmten Fällen kann auch die gezielte Injektion von Botulinum (Botox) in die Kaumuskulatur helfen, überaktive Muskeln zu entspannen und das Zähnepressen zu reduzieren.
In bestimmten Fällen kann eine gezielte Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox) sinnvoll sein. Dabei wird die überaktive Kaumuskulatur entspannt, was Schmerzen lindern und Zähneknirschen bzw. -pressen reduzieren kann. Ob diese Therapieform geeignet ist, wird individuell geklärt.
In den meisten Fällen lässt sich CMD gut ohne Operation behandeln. Ein chirurgischer Eingriff kommt nur selten infrage – etwa dann, wenn strukturelle Veränderungen im Kiefergelenk vorliegen und andere Therapien nicht ausreichend helfen.
Eine Knirscherschiene – auch Aufbissschiene oder Nachtschiene genannt – wird individuell angefertigt und meist nachts getragen. Sie entlastet das Kiefergelenk, schützt die Zähne vor Schäden und hilft, die Muskulatur zu entspannen.
Bewusstes Lockerlassen des Kiefers, Stressreduktion und Entspannungsübungen können unterstützend wirken. Bei anhaltenden Beschwerden ist eine zahnärztliche Abklärung empfehlenswert, um die Ursache gezielt abzuklären und Beschwerden zu lindern.
Christina Lanzer (ehemals Prüser)
Laura Heck
Leonardo Svellenti
Lorenzo Fiscalini
Miha Pirc
Roger Enz

Buchen Sie einen Termin bei Dr. med. dent. Christina Lanzer (ehemals Christina Prüser)

Christina Lanzer verbindet ästhetische, funktionelle und rekonstruktive Zahnmedizin mit einem klaren Anspruch: Lösungen, die medizinisch fundiert sind und sich langfristig natürlich anfühlen. Mit DNTL hat sie einen Ort geschaffen, an dem moderne Zahnmedizin, ästhetische Gesichtschirurgie und Zeit für individuelle Bedürfnisse zusammenfinden.

Termin buchen Mehr zu Christina Lanzer (ehemals Prüser)

Weitere Angebote