Zahnfleischprobleme machen sich nicht immer durch Schmerzen bemerkbar. Blutungen beim Zähneputzen, Rötungen oder Veränderungen des Zahnfleischs können erste Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Je früher die Ursache erkannt wird, desto gezielter lässt sie sich behandeln.
Wenn das Zahnfleisch aus dem Gleichgewicht gerät
Hinter Zahnfleischproblemen können unterschiedliche Ursachen stecken. Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung wird als Gingivitis bezeichnet. Greift die Entzündung auf den Zahnhalteapparat über, spricht man von Parodontitis ((Link)). Unbehandelt kann sie zum Abbau von Gewebe und Kieferknochen führen und langfristig den Halt der Zähne beeinträchtigen. Auch zurückgehendes Zahnfleisch sollte zahnmedizinisch abgeklärt werden.
Zahnfleischprobleme gezielt behandeln
Welche Behandlung die richtige ist, hängt davon ab, was hinter den Beschwerden steckt. Bei einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung können eine professionelle Reinigung und eine angepasste Mundhygiene bereits viel bewirken. Ist auch der Zahnhalteapparat betroffen, braucht es eine weiterführende Behandlung. Dabei geht es darum, die Entzündung unter Kontrolle zu bringen und Zahnfleisch und Zähne langfristig möglichst gesund und stabil zu halten.
FAQ – alles rund um Zahnfleischprobleme
Dazu gehören unter anderem Zahnfleischbluten, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch und Zahnfleischrückgang. Auch anhaltender Mundgeruch oder gelockerte Zähne können auf eine Erkrankung des Zahnhalteapparats hinweisen.
Gelegentliches Zahnfleischbluten kann unterschiedliche Ursachen haben. Tritt es regelmässig auf, sollte es jedoch zahnmedizinisch abgeklärt werden, da beispielsweise eine Zahnfleischentzündung dahinterstecken kann.
Bei einer Gingivitis ist das Zahnfleisch entzündet. Bei einer Parodontitis betrifft die Entzündung auch den Zahnhalteapparat und kann zu einem Abbau des stützenden Gewebes und Knochens führen.
Die Behandlung hängt von der Ursache und dem Ausmass des Zahnfleischrückgangs ab. Deshalb steht zunächst eine genaue Untersuchung im Vordergrund.
Die Behandlung richtet sich nach der Diagnose. Je nach Ursache und Ausprägung können professionelle Reinigung, parodontale Behandlungen und eine angepasste Mundhygiene notwendig sein.
Eine Parodontitis lässt sich behandeln und ihr Fortschreiten kann kontrolliert werden. Bereits verlorenes Stützgewebe bildet sich jedoch nicht ohne Weiteres vollständig zurück. Regelmässige Nachsorge ist deshalb besonders wichtig.